UGöd, 15. NOvember.2010

An 
Vorstand und Präsidium der GÖD
z.H. Koll. Fritz Neugebauer, Schnedl, Holzer
1010 Teinfaltstraße 7 - <goed@goed.at>

 

Plattform „Zukunftsbudget“ - Unterstützung der Sozial- und Bildungsdemo am 27.11.10
(ÖH, Katholischer Familienverband, ÖGJ, Elternverband, Österr. AG Reabilitation, Bundesjugendvertretung u.a.)

Lieber Kollege Neugebauer, Schnedl, Holzer und  KollegInnen!

Wie Ihr wisst,  sieht der  Budgetentwurf 2011 massive Einschnitte im öffentlichen Dienst, bei den Ausgegliederten, bei der Familienbeihilfe, bei der Pflege vor. Auch beim Regierungsschwerpunkt Bildung, bei Kindergärten, Schulen, Universitäten, soll nicht  bedarfsgerecht ausgeweitet, sondern gekürzt werden. Viele KollegInnen, ihre Kinder und Enkel sind davon betroffen. Sie sind mit  den geplanten Kürzungen nicht einverstanden und erwarten von ihrer Gewerkschaft öffentlichkeitswirksame Aktionen - jetzt. ÖGB und die Einzelgewerkschaften, auch wir in der GÖD, fordern Zukunftsinvestitionen im Sozialbereich, in Bildung, Forschung und öffentliche Dienste.

Wir Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD schlagen euch vor, die überparteiliche, von Studierenden, Lehrenden, von AktivistInnen und Organisationen aus dem Familien- und Sozialbereich ins Leben gerufene Plattform „Zukunftsbudget“ zu unterstützen und  mit den Mitteln, die unserer Großgewerkschaft  zur Verfügung stehen, die KollegInnen der GÖD aufzurufen, an der Großdemonstration am 27. November, dem Vorabend der Budgetrede, teilzunehmen.

Tragen wir als GewerkschafterInnen zum Gelingen einer großen öffentlichen Kundgebung bei, mit der die Regierung zum Umdenken veranlasst wird: Sicherung und Ausbau des Sozial- und Bildungswesens bedeutet auch das Schaffen von vollwertigen Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst und den ausgegliederten Bereichen!

Hier der Aufruftext:



Kein Sparen bei Kindern, Jugend und Familien!

Budgetkonsolidierung und Investitionen in die Zukunft sind kein Widerspruch! Das hat die Bundesregierung bisher nicht ausreichend erkannt, denn der aktuelle Entwurf des Bundesbudgets geht an den zentralen Herausforderungen der Zukunft vorbei.

Es ist für uns nicht akzeptabel, dass der öffentliche Haushalt auf den Rücken von Kindern, jungen Menschen und deren Eltern sowie von Menschen mit Pflegebedürfnissen saniert werden soll!

Es ist für uns unerlässlich, dass in Bildung- und Soziales investiert wird, langfristige Strukturreformen in Bildung und Verwaltung umgesetzt werden und Steuermittel gesellschaftlich ausgewogen verteilt werden. Wehren wir uns gemeinsam gegen diese zukunftsfeindlichen Maßnahmen!

Wir fordern
• Kein Sparen bei der Familienbeihilfe!
• Kein Sparen bei der Pflege!
• Vorrang für Investitionen in Bildung und Soziales!

Wir laden alle Menschen ein, sich am 27. November 2010 dem öffentlichen Protest anzuschließen!

Plattform www.zukunftsbudget.at  mail-adresse: info@zukunftsbudget.at

 

Nach den Bankenrettungspaket brauchen wir ein Konjunkturpaket Soziales, Bildung und öffentlicher Dienst!

Glück auf!

In Erwartung eurer solidarischen Beschlüsse

Beate Neunteufel-Zechner, BR Nationalbibliothek
Reinhart Sellner, Bundesvertretung AHS + ARGE LehrerInnen
Vorsitzende der UGöd – p.A. reinhart.sellner@gmx.at

Kopie an, ÖGB, z.H. Koll. Foglar, <erich.foglar@oegb.at> , Plattform „Zukunftsbudget“  info@zukunftsbudget.at, z.H. Sigrid Maurer <sigrid.maurer@oeh.ac.at>