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Salzburger Landesregierung pfeift auf die Barrierefreiheit!

Grafik: Ein Rolli-Verbotsschild vor Treppen

Salzburg: Barrierefreiheit wird abgebaut

 

Immer wieder erleben wir, dass für Landesregierungen Inklusion noch ein Fremdwort ist.  

 

So nun auch in Salzburg, wo die Landesregierung die Richtlinien zur Barrierefreiheit abbaut. So soll bei Start- und Übergangswohnungen die Höhe von Türschwellen so sehr von den Richtlinien abweichen, dass kein Rollstuhlfahrer mehr diese Hürde überwinden kann. Die Salzburger Landesregierung (ÖVP/Grüne/Neos) hat einfach die entsprechenden Bestimmungen in der Novelle der Salzburger Bautechnikverordnung gestrichen.  

 

Diese massive Verschlechterung bei der Barrierefreiheit würde Menschen mit Behinderung von diesen Wohnungen ausschließen, was auch den Inklusionsgedanken negiert, das Recht aller Menschen auf Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Die strengere ÖNorm B 1600 für barrierefreies Bauen würde dadurch nicht mehr zur Anwendung kommen und Rollstuhlfahrer*innen somit von diesen geförderten Wohnungen ausgeschlossen.  

 

Wir von der UGÖD fordern, dass die Salzburger Landesregierung sich an die gesetzlichen Barriereverordnungen hält und damit auch Rollstuhlfahrer*innen diese geförderten Wohnungen nutzen können.

 

¡Viva la inclusión!

 

 

Quelle:



Manfred Pacak

Manfred Pacak

 

Stv. Vorsitzender UGÖD,

Referat für Menschen mit Behinderung

 

Vertragsbediensteter beim BMLV,

ausgebildete Behindertenvertrauensperson,

Laienrichter beim Arbeits- und Sozialgericht
manfred.pacak@ugoed.at

 

 

 

 

Wir helfen dir:

 

Referat für Menschen mit Behinderung

 

Wir beraten dich und helfen dir. Und wir achten auf die Einhaltung des Behinderteneinstellungs- und des Gleichbehandlungsgesetzes. Es gibt gute gesetzliche Maßnahmen zur Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt:

  • Beschäftigungspflicht der Arbeitgeber
  • Fördermaßnahmen
  • Verbot und Schutz vor Diskriminierung
  • Kündigungsschutz
  • Gleichbehandlung
  • Barrierefreiheit

Wir achten auf die konsequente Umsetzung der Gleichbehandlung von behinderten und nicht behinderten Menschen, wir sensibilisieren, beraten und wirken in verschiedenen Gremien mit. Und wir fördern behindertenspezifische Themen im Arbeitsverhältnis und in der Gesellschaft.

 

 



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