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UGÖD: Unabhängig, aber nicht neutral

Warum unabhängig?

Lebten wir in einer perfekten Welt...

dann bräuchte es keine Mahner oder Rufer. Es gäbe keine Umweltkatastrophen, keinen Klimawandel. Armut wäre kein Begriff mehr, und jeder Mensch wäre gleich an Rechten...

Dann bräuchte es uns nicht!

Gäbe es nur perfekte ArbeitgeberInnen...

die nicht nur von Freiheit, Mitbestimmung, angemessener Bezahlung und gerechter Behandlung sprächen, sondern dies auch lebten...

Dann bräuchte es Gewerkschaften nicht!

 

Würden alle...

die Interessen der ArbeitnehmerInnen vor Partei- oder andere Interessen stellen,...

Dann bräuchte es eine UGÖD nicht.

 


Film: 1:13"
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Für die ArbeitnehmerInnen.

Wir sind parteipolitisch unabhängig.

Wir sind jedoch sicherlich nicht neutral, wenn es um die Anliegen der ArbeitnehmerInnen geht und um deren Durchsetzung:

Und wir sind ganz bestimmt nicht neutral, wenn es um die folgenden Themen geht:

 


Für einen starken und politisch unabhängigen öffentlichen Dienst.

 

Öffentlich Bedienstete (Vertragsbedienstete und Beamte) haben die Möglichkeit, getreu den Gesetzen ihren Aufgaben nachzukommen, ohne Angst haben zu müssen, deswegen Schikanen zu erleiden oder gar ihren Arbeitsplatz verlieren zu müssen.

 

Nur Menschen, die keine Angst vor Willkür haben müssen, bilden das Rückgrat einer geordneten, auf den Gesetzen beruhenden Verwaltung und Handeln des Staates.

 


Für Frauenförderung und echte Chancengleichheit.

 

Der Öffentliche Dienst hat ein Gehaltsschema, das die Aufgaben eines Arbeitsplatzes bewertet, unabhängig davon, ob eine Frau oder ein Mann diese Position innehat.

 

Noch immer kommt es aber vor, dass bei der Vergabe offener Posten ganz unterschiedliche Kriterien herangezogen werden. Wir fordern: Echte Chancengleichheit in allen Bereichen der Arbeit und des Lebens.

 


Für die Bildung aller Menschen in unserem Land.

 

Nur mit Bildung können wir eine soziale und gerechte Gesellschaft schaffen. Bildung ist das Fundament für ein selbstbestimmtes Leben.

 

Wir wollen, dass allen Menschen der kostenfreie Zugang zu Bildung ermöglicht wird. Wir treten für kostenloses, lebenslanges Lernen zur Erlangung höherer Qualifikationen wie z.B. Matura oder Meisterprüfung ein.

 


Für einen gerechten Sozialstaat.

 

Es ist die Aufgabe der Politik, das Wohlergehen der Menschen zu sichern und sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Der Sozialstaat soll Sicherheit gewährleisten und Not lindern.

 

Menschen benötigen Zugang zu kostenloser, medizinischer Versorgung und haben im Alter das Recht, nicht als Last an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden, sondern in Würde zu leben und, wenn nötig oder gewollt, betreut zu werden. Dabei ist die Sicherung der Pensionen und Werterhaltung der Lebensverdienstsumme ein wesentliches Element!

 

Es ist unsere Aufgabe als GewerkschafterInnen, dies der Politik in Erinnerung zu halten und unsere KollegInnen, die in diesen Bereichen arbeiten, dabei gewerkschaftlich zu unterstützen.

 


Wir sind unabhängig, aber sicherlich nicht neutral!

Ingo Hackl

Mit kollegialen Grüßen

Ingo Hackl

Stv. Vorsitzender UGÖD

Stv. Vorsitzender UGÖD-BMLV

UGÖD-Organisationsreferat

 

+43 / 676 / 62 98 487

ingo.hackl@ugoed.at

 

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