Betriebsratsvorsitzende Hofrätin Mag.a Andrea Cramer
Kunstuniversität Graz
Vorsitzender Betriebsrat-Lehrende
Merangasse 38
A-8010 Graz
+43 664 5605263
andrea.cramer@kug.ac.at
1. Rechtsberatung & Prüfung Ihrer Gehaltsabrechnung
Sind Ihre Verträge korrekt? Stimmen Ihre Stichtage und Urlaubstände? Erhalten Sie das korrekte Gehalt? Auf Wunsch überprüfen wir Gehaltsabrechnungen und bieten schnell und unbürokratische Begleitung bzw. Beratungen zu arbeitsrechtlichen Themen.
Transparente, fehlerfreie Lohnabrechnungen und Arbeitsverträge sind für uns ein selbstverständliches Grundrecht. Wir setzen auf regelmäßige Überprüfung der Gehaltsabrechnungen und auf leicht zugängliche individuelle arbeitsrechtliche Beratung für alle Mitarbeiter*innen. Unterstützt werden wir dabei von unserem österreichweiten Personalvertretungsnetzwerk. Auf Wunsch begleiten wir Sie zu Beratungsterminen mit den zuständigen Abteilungen der KUG, der Arbeiterkammer Steiermark, der Gewerkschaft und anderen Institutionen.
So entstehen Sicherheit, Vertrauen und Gerechtigkeit!
2. Karriere „Mittelbau“
Verlässliche Perspektiven schaffen – transparente Qualifizierungswege, motivierende Vertrags- und Gehaltsentwicklungen ermöglichen.
Der künstlerische und wissenschaftliche „Mittelbau“ unserer Universität bildet eine wichtige Grundsäule in Lehre, Kunst und Forschung. Die Karriereentwicklung dieser hochqualifizierten Mitarbeitenden sollte stärker unterstützt und gefördert werden. Wir setzen uns für faire Entfristungsstrategien, die Anwendung des kollektivvertraglichen PostDoc-Schemas (B1) und die Möglichkeit zum Abschluss künstlerischer Qualifizierungsvereinbarungen ein.
Verlässliche Entwicklungsperspektiven und eine angemessene Vergütung für unsere hochqualifizierten Künstler*innen und Forscher*innen stärken nicht nur die individuelle Motivation und
Bindung, sondern auch die künstlerische und wissenschaftliche Qualität der Universität.
3. Weiterentwicklungen der
Curricula – Entscheidungsprozesse transparent und gemeinschaftlich gestalten, echte Partizipation als Grundlage guter Entscheidungen!
Kritische Begleitung der anstehenden Reformen – Probleme und Chancen offen ansprechen.
Entscheidungen, die Lehre und Forschung bzw. Entwicklung und Erschließung der Künste betreffen, sollten gemeinsam mit den Lehrenden entwickelt werden. Wir wollen, dass Lehrende flächendeckend frühzeitig einbezogen werden und ihre Expertise einbringen können. Ein transparenter bottom-up-Prozess sorgt dafür, dass strategische Weichenstellungen von der Praxis getragen werden. Dazu gehören gesetzeskonforme Zielvereinbarungen und Mitarbeiter*innengespräche.
Eine Reform kann nur gelingen, wenn die Betroffenen aktiv mitgestalten. Um Rückmeldungen breit und effektiv einzuholen, planen wir als Betriebsrat den Einsatz professioneller Umfragetools. So können Lehrende unkompliziert und anonym ihre Einschätzungen zu aktuellen Themen weitergeben. Die Ergebnisse werden vom Betriebsrat gebündelt und an die obersten Organe der Universität heranträgt.
Unser Ziel ist es, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, zu diskutieren und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
4. Administrative Entlastung
und Bürokratieabbau
Mehr Unterstützung an den Instituten bzw. künstlerischen und wissenschaftlichen Organisationeinheiten, damit Lehre, Kunst und Forschung im Mittelpunkt stehen.
An unseren Instituten und künstlerischen/wissenschaftlichen Organisationseinheiten nimmt der organisatorische Aufwand seit Jahren kontinuierlich zu. Umfangreiche Verwaltungswege binden Zeit, die besser in Kunst, Forschung und Unterricht investiert werden könnte. Wir setzen auf vereinfachte Abläufe, digitale Lösungen und klare Zuständigkeiten, damit Lehrende und Studierende sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Dazu gehören:
- der Abbau übermäßiger Verwaltungsaufgaben,
- zusätzliche personelle Unterstützung für die Institute,
- sowie eine serviceorientierte Betreuung der Lehrenden durch die Verwaltung.
Ziel ist ein Arbeitsumfeld, das Kreativität fördert und sie nicht durch allzu viel Bürokratie hemmt.
5. Herausforderung – Lehrveranstaltungskategorien an der KUG
Wird Ihnen ein faires Beschäftigungsausmaß für Ihre Lehre angerechnet?
Die Betriebsvereinbarung zu Lehrveranstaltungskategorien an der Kunstuniversität Graz stammt aus dem Jahr 2011. Insbesondere die Zuordnung mancher Lehrveranstaltungen zu niedrigeren Kategorien kann zu Fragen bei der Anrechnung von Arbeitszeit führen und sich negativ auf das Beschäftigungsausmaß und die Vergütung der Lehrenden auswirken.
Unsere Ziele für die nächsten fünf Jahre:
- Gerechte Bewertung aller Lehrveranstaltungstypen
- Realistische Anrechnung der Arbeitszeit
- Angemessene Vergütung durch korrekte Zuordnung der Lehrveranstaltung
Gemeinsam schaffen wir faire Lehrbedingungen – für eine Universität, die Leistung anerkennt und Perspektiven für die Zukunft ermöglicht!
6. Standort Oberschützen
Das Institut 12 muss erhalten bleiben!
Der Standort Oberschützen ist zwar räumlich von Graz getrennt, stellt aber ein bedeutendes Zentrum für Lehre und künstlerische Praxis dar. Wir setzen uns dafür ein, dass dieser Standort dauerhaft gesichert bleibt und nicht zur Disposition steht.
Eine langfristige Sicherung ist für unsere Universität insgesamt von großer Bedeutung, insbesondere da die Nähe zum Wiener Raum internationale Studierenden und Lehrende anzieht.
Oberschützen muss für die KUG weiterhin Vielfalt und besondere künstlerische Möglichkeiten bieten.
1. Faires Evaluierungsverfahren
Mit der Betriebsvereinbarung zur Lehrveranstaltungsevaluierung haben wir sichergestellt, dass Lehrende durch ein faires Verfahren geschützt sind und auf transparente Entscheidungen vertrauen können.
Wir haben nach mehrjährigen Verhandlungen wie folgt Ihre Rechte gewahrt:
Eine plausible und konstruktive Lehrendenreflexion bedeutet, dass sie als ein positives Kriterium für den Abschluss der Lehrveranstaltungsevaluierung gilt!
Sie können auf die Reflexion verzichten, ohne dienstrechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen, falls Sie damit einverstanden sind, dass das Studierendenfeedback ausnahmsweise nicht vertraulich behandelt wird.
Damit konnte ein langes Kapitel in der KUG-Geschichte abgeschlossen werden.
2. Einführung der unabhängigen Vertrauensstelle
Maßgeblich auf Basis einer Konzeption des Betriebsrats wurde in Zusammenarbeit mit der ÖH-KUG an unserer Universität eine vom Dienstgeber unabhängige Vertrauensstelle eingerichtet.
Sie bietet professionelle Unterstützung bei Konflikten – auch im Umgang mit Studierenden – und hilft, schwierige Situationen rechtzeitig zu deeskalieren. Darüber hinaus steht die Vertrauensstelle unbürokratisch allen Mitarbeiter*innen als Anlaufstelle für Beschwerden und Anliegen aller Art offen. Dies geschieht außerhalb der universitären Hierarchie und ohne dass Sie nach außen hin in Erscheinung treten müssen. Die Vertrauensstelle spielt zudem eine zentrale Rolle im Verfahren zur personenbezogenen Lehrveranstaltungsevaluierung.
Es ist uns gelungen, diese Einrichtung oder eine äquivalente externe Unterstützung als Rechtsanspruch der Lehrenden per Betriebsvereinbarung verbindlich zu verankern.
3. Pufferstunden für Korrepetitor*innen
In den letzten Jahren konnten wir gemeinsam mit Sprecher*innen aus dem Kreis der Korrepetitor*innen konkrete Verbesserungen im Vertragsbereich für unsere Pianist*innen erreichen. Ein zentraler Fortschritt ist die Einführung von Pufferstunden: Damit werden nun, anders als bisher, auch Tätigkeiten vergütet, die nicht unmittelbar mit der Lehrtätigkeit zusammenhängen, wie zum Beispiel die Begleitung von Hearings, Meisterkursen oder ähnlichen Veranstaltungen.
Wir möchten jedoch in den nächsten fünf Jahren weitere Verbesserungen für die Korrepetitor*innen erreichen.
4. Unterstützung gekündigter Kolleg*innen
In den vergangenen fünf Jahren wurden Kündigungen gegen Angehörige des künstlerischen bzw. wissenschaftlichen Universitätspersonals ausgesprochen. Im Falle von Kündigungen, die aus unserer Sicht ohne ausreichende Begründung erfolgten, haben wir durch vehemente Interventionen beim Rektor versucht, Gerichtsverfahren zu vermeiden oder Kompromisslösungen zu erreichen.
An der KUG verhandeln, nicht im Gerichtssaal!
5. Keine Einschränkung der Habilitationsfächer per Richtlinie
Für den akademischen Mittelbau konnten wir Verbesserungen im Bereich der Habilitationen durchsetzen. Die bisherige Richtlinie, die eine abschließende Aufzählung der an der KUG möglichen Habilitationsfächer vorsah, wurde nun entschärft, indem sie nun nur mehr eine beispielhafte Aufzählung anführt.
Wir möchten uns in den nächsten fünf Jahren für weitere Karrieremöglichkeiten einsetzen.
6. Laufende Information über offene Stellen
Seit einigen Jahren informieren wir Sie monatlich über alle zu besetzenden Stellen, einschließlich jener, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden.
Damit ist ein transparenter Zugang zu offenen Stellen für alle Mitarbeiter*innen gewährleistet.
Wir sind für Sie da: Unser Team.

Nahe am Menschen
Andrea CRAMER ist Juristin und seit fast 25 Jahren spezialisiert auf das Dienst- und Arbeitsrecht der Universitätslehrer*innen. Mit dieser jahrzehntelangen Erfahrung setzt sie sich an der KUG entschlossen für Transparenz und Rechtssicherheit ein.
In den vergangenen fünf Jahren hat sie circa hundertfünfzig Kollegen und Kolleginnen individuell beraten und unterstützt. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit dem österreichweiten Betriebsrätenetzwerk, der Arbeiterkammer Steiermark, der Gewerkschaft öffentlicher Dienst und dem Zentralausschuss der Universitätslehrenden beim Bundesministerium vertritt sie Ihre Anliegen gezielt und wirksam.
So werden Ihre Rechte gewahrt und es entstehen Vertrauen und Gerechtigkeit an der KUG.
Sprachrohr unserer Instrumentalistinnen und Instrumentalisten
Janne RÄTTYÄ hat seit 2003 eine Professur für Akkordeon an der KUG inne. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er auch als international renommierter Solist sowie Kammermusiker in Europa, den
USA und Asien tätig. Für seine CD-Aufnahmen wurde er preisgekrönt.
Als Mitglied des Betriebsrats ist er im gelebten Universitätsbetrieb ein wichtiger Impulsgeber für Lösungsansätze, die Lehrenden und Studierenden im Instrumentalbereich gleichermaßen zugutekommen. In diesem Sinne ist er speziell für unsere Instrumentalistinnen und Instrumentalisten ein wichtiger Seismograph, wenn es darum geht, die tatsächlichen Auswirkungen universitärer Entscheidungen auf unsere (zukünftigen) Künstlerinnen und Künstler aufzuzeigen.
Mit ihm ist es dem Betriebsrat möglich, nahe am Arbeitsalltag unserer Musiker*innen zu agieren.
Eine Brückenbauerin für gegenseitigen Respekt
Aurelie TREMBLAY stammt aus einer berühmten Pariser Familie von Musikerinnen und Musikern. Sie studierte unter anderem in Graz Konzertfach Klavier beim prominenten russischen Pianisten Alexander Satz und ist Preisträgerin vieler renommierter Wettbewerbe. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie an der KUG seit ihrem 21. Lebensjahr als Lehrende tätig.
Für Aurelie Tremblay ist es wichtig, dass Transparenz, Fairness und gegenseitiger Respekt an der Kunstuniversität Graz selbstverständlich sind. Die KUG soll ein Ort der Kreativität und der Solidarität sein.
„Zuhören, Brücken bauen und dazu beitragen, dass jede und jeder gesehen wird.“

Gute Arbeitsbedingungen für die Lehrenden
Sieglinde ROTH, Theaterpädagogin und Germanistin, ist seit 2014 an der KUG mit dem Aufbau des Faches Musik- und Theatervermittlung beschäftigt. Durch ihre für Studierende aller Studienrichtungen belegbaren Lehrveranstaltungen hat sie seither einen sehr guten Überblick über das Geschehen an unserer Universität gewonnen. Seit 2023 ist sie Mitglied des Lehrenden-Teams im Masterstudium Musik- und Theatervermittlung.
Da man im Team mehr erreichen kann als allein, ist ihr im Betriebsrat die Schaffung und der Erhalt guter Arbeitsbedingungen für die Lehrenden (und somit auch für die Studierenden) ein besonderes Anliegen.
„Niemand kann eine Sinfonie pfeifen. Es braucht ein ganzes Orchester, um sie zu spielen.“ H.E. Luccock
Eine starke Stimme für den Standort Oberschützen
Marie VIGILANTE ist Absolventin der Akademie der musischen Künste Prag. Zudem ist sie Kammermusikpartnerin des Primgeigers der Wiener Philharmoniker Milan Setena. Seit Oktober 1993 arbeitet sie als Korrepetitorin am Institut Oberschützen sowie seit 2010 an der Joseph Haydn Privathochschule Eisenstadt.
Je unsicherer die Zeiten sind, desto wichtiger ist es, dass es Persönlichkeiten wie Marie Vigilante gibt, die für Klarheit und Transparenz sorgen. Mit ihrer Kandidatur hat der Standort Oberschützen, für dessen Beibehaltung sich der Betriebsrat-Lehrende bereits vehement ausgesprochen hat, eine starke Stimme.
„Eine wirksame Personalvertretung muss zur Vertretung Ihrer Interessen bereit sein, auch heikle Themen innerhalb der Universitätshierarchie deutlich anzusprechen.“

Ein Garant für den Austausch zwischen Kunst, Technik und Wissenschaft
Lukas GÖLLES ist Wissenschaftler am Institut 17 – Elektronische Musik und Akustik – und beschäftigt sich mit den vielfältigen Aspekten von räumlichem Hören, immersiver Wiedergabe- und Aufnahmetechnik.
Ihm ist ein respektvolles, offenes und faires Miteinander besonders wichtig und er möchte sich für transparente Entscheidungsprozesse, ehrliche Kommunikation und gleiche Rahmenbedingungen für alle Kolleginnen und Kollegen einsetzen. Durch seine Erfahrung in Forschung und Praxis fördert er den Austausch zwischen künstlerischen, technischen und wissenschaftlichen Perspektiven.
„Für eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit an der KUG.“

Ein vielseitiger Gestalter im Schauspiel
Lorenz KABAS ist Schauspieler am Theater im Bahnhof (Graz), aber auch als Musiker, Sänger und Schreiber tätig und darüber hinaus auch international als Performer und Workshop- und Seminarleiter gefragt. Er ist fremdsprachenaffin und unterrichtet an der KUG im Schwerpunkt Ensemblespiel, Improvisation und Freies szenisches Forschen. Zusätzlich engagiert er sich seit Jahren in zahlreichen akademischen Funktionen.
Eine künstlerische Ausbildung kann nur dann gedeihen, wenn faire Bedingungen, kreative Freiheiten und ein starkes Miteinander gelingen. Mit seiner Vielseitigkeit und langjährigen Erfahrung in einer praxisgeleiteten Lehre gewinnt der Betriebsrat eine wichtige Stimme zur Vertretung der Interessen der Kolleg*innen im Bereich Schauspiel.
Die Freiheit der Lehre braucht ein starkes Engagement.
Zuhören – Informieren - Vermitteln
Sigrid HUMMEL: „Mein Bestreben ist, weiterhin Begleitung sowie lösungsorientierte Unterstützung anzubieten. Aufgrund meiner seit 12 Jahren bestehenden Mitwirkung im BR-Gremium setze ich mich dafür ein, für die Kolleginnen und Kollegen eine Ansprechpartnerin zu bleiben.
Ich möchte innerhalb des Gremiums meine bisher bewährte Arbeit fortsetzen, in dem Sinn, dass verschiedene Aspekte der anstehenden Themen konstruktiv und offen diskutiert werden, damit sie zum Vorteil aller Mitarbeiter*innen im wissenschaftlich-künstlerischen Bereich gereichen.“
Verlässlich an Ihrer Seite!
Langjährig engagiert für Kollegialität und Dialogbereitschaft in Lehre und Hochschulentwicklung
Hannes GILL ist Pianist und Komponist und setzt sich seit vielen Jahren für faire Rahmenbedingungen, transparente Entscheidungsprozesse und ein respektvolles Miteinander ein. Seit 2008 engagierte er sich in unterschiedlichen akademischen Funktionen.
Dadurch erhielt er wesentliche Einblicke in die Praxis universitärer Abläufe und Entscheidungsstrukturen. Diese wertvolle Expertise möchte er dem Betriebsrat zur Verfügung stellen, insbesondere wenn in den kommenden Jahren im Bereich der Curricula große Umbrüche auf das künstlerische und wissenschaftliche Personal zukommen.
Für Solidarität, Praxisorientierung und eine starke Stimme für die Lehrenden.
Eine solidarische Stimme des wissenschaftlichen Universitätspersonals
Babak NIKZAT ist Wissenschaftler und forscht auf dem Gebiet der Ethnomusikologie an der KUG.
Er möchte sich im Betriebsrat besonders für die Anliegen des wissenschaftlichen Universitätspersonals einsetzen und sieht seine Aufgabe darin, dessen Perspektiven und Bedürfnisse sichtbar zu machen und seine Stimme im Entscheidungsprozess zu sein. Durch seine eigene Erfahrung als Wissenschaftler mit Migrationshintergrund, der sich in das österreichische Arbeitsrecht einarbeiten musste, kennt er die Herausforderungen, vor denen viele Kolleg*innen stehen. Mit diesem Wissen möchte er dazu beitragen, Barrieren abzubauen, Unterstützung anzubieten und Verbesserungen in diesem Bereich voranzutreiben.
Für ein gerechtes und solidarisches Arbeitsumfeld an unserer Universität.
Für ein gutes Miteinander
Victoria GÖLLES studierte Lehramt Musikerziehung an der KUG sowie Psychologie und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität. Sie ist Senior Lecturer am Institut 5 Musik in der Gesellschaft: Pädagogik – Vermittlung – Therapie und unterrichtet seit 2015 zusätzlich am Privatgymnasium Sacré Coeur Graz.
Durch ihre langjährige Tätigkeit in zahlreichen Universitätsgremien (u. a. der Curriculakommission IX – Lehramtsstudium oder dem Senat) ist sie mit verschiedensten Bereichen unserer Universität gut vertraut.
„In der Funktion als Betriebsrätin ist es mir ein großes Anliegen, die Zusammenarbeit zwischen allen Angehörigen unserer Universität zu unterstützen und zu verbessern.“
Zuhören statt überhören
Birgit SCHWEIGHOFER ist Korrepetitorin am Institut für Saiteninstrumente und begleitet dort in Violin- und Violaklassen.
Die KUG kennt sie nicht nur aus der Klavierperspektive, sondern auch als Mitglied diverser Gremien, als stellvertretende Institutsleiterin und als Ersatzmitglied im Senat. Die stete Verbesserung von Arbeitsbedingungen und die Erhaltung eines von Wertschätzung und guter Kommunikation geprägten Arbeitsklimas liegen ihr besonders am Herzen.
Mit Ruhe und Besonnenheit Ziele erreichen!

Gemeinsam vielfältig miteinander
Christa BRUCKNER-HARING, Assistenzprofessorin und stellvertretende Vorständin des Instituts für Jazz- und Popularmusikforschung:
„Der Betriebsrat der KUG soll die Vielfalt der Mitarbeiter*innen widerspiegeln, um die Interessen aller bestmöglich zu unterstützen und zu stärken. Als Wissenschaftlerin bringe ich umfangreiche Erfahrungen aus Forschungsprojekten sowie aus internationalen Netzwerken mit – Kompetenzen, die ich in meine Tätigkeit im Betriebsrat einbringen möchte.“
„Ein respektvolles Miteinander, ein positives Arbeitsklima, eine offene Kommunikation und das Gefühl, gut vertreten zu sein, sind zentrale Anliegen, für die ich mich mit Engagement einsetzen werde.“
Ein stabiler Faktor im Betriebsrat seit 2005
Josef „Joe“ PILAJ ist habilitierter Universitätsdozent im Fachbereich IGP. Seit es Betriebsratsgremien überhaupt an Universitäten gibt, ist er Betriebsratsmitglied an der KUG. Aufgrund dieser jahrzehntelangen Erfahrung verfügt er über ein starkes österreichweites Netzwerk als Personalvertreter.
Von 2013 bis 2020 war Joe Pilaj auch als Vorsitzender des Betriebsrats tätig. Im Jahr 2020 bereitete er eine Staffelübergabe vor, indem er zunächst den Vorsitz in neue Hände legte und seither die Stellvertretungsarbeit übernahm. Nun will er dem Betriebsrat noch als Ersatzmitglied zur Verfügung stehen. In der abgelaufenen Betriebsratsperiode war es für ihn besonders erfüllend zu sehen, wie durchsetzungsstark sich das Betriebsratsgremium unter der neuen Vorsitzenden auch schwierigen Fragen widmen konnte.
„Unser Erfolgsmodell? Ein starker innerer Zusammenhalt in einem Gremium, das eine große Vielfalt von Perspektiven abdeckt und das bei seiner Meinungsbildung rasch und unbürokratisch auf juristische Expertise zurückgreifen kann.“

Das große Ganze sehen
Rainer BECK ist Rechtsanwalt in Graz mit Schwerpunkt auf Kunst- und Urheberrecht. Über nahezu zwei Jahrzehnte hinweg war er in diesen Bereichen bereits als Sachverständiger tätig. Seit 2003 unterrichtet er Rechtsfächer an der KUG. Seit Dezember 2023 ist er auch Altstadtanwalt der Stadt Graz.
Zudem studierte Rainer Beck am Institut für Saiteninstrumente klassische Gitarre bei Leo Witoszynskyj und schloss neben dem künstlerischen Diplom auch die pädagogische Ausbildung ab. Sohin steht er dem Betriebsrat seit 2003 in einer unschätzbar wertvollen Doppelfunktion als Künstler und Rechtsanwalt mit Rat und Tat zur Seite.
„Die Musik lehrt uns trotz aller Liebe zum Detail niemals den großen Bogen aus den Augen zu verlieren.“
Die Repräsentation des Jazz im Betriebsrat
Ed PARTYKA verfügt über eine umfangreiche internationale Erfahrung, die ihm ermöglicht, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Neben seiner fast 20-jährigen Tätigkeit als Professor für Komposition und Arrangement am Institut Jazz, einschließlich Führungspositionen, verfügt er auch über Erfahrungen als Betriebsrat bei seinem früheren Arbeitgeber.
Für die wirkungsvolle Vertretung der Interessen der Kolleginnen und Kollegen im Bereich des Jazz ist es von unschätzbarer Bedeutung, auf Ed Partykas Expertise zurückgreifen zu können.
Erfahrung durch eine Vielfalt der Perspektiven
Matthias FRANK, Assistenzprofessor am Institut für Elektronische Musik und Akustik:
„Meine langjährige Erfahrung in Betriebsrat, Curriculakommission und anderen Gremien der KUG aus mehreren Perspektiven als Studierender, Lehrender und Forschender hat mir gezeigt, dass eine Zusammenarbeit nur dann erfolgreich gelingt, wenn sie kompromissbereit und zielorientiert ist.“
„Mit meiner konstruktiven Arbeitsweise möchte ich den Betriebsrat weiterhin zum Wohle der KUG-Mitarbeitenden stärken.“
Ein Stimme für Respekt und Kommunikation
Georg BECKMANN arbeitet seit 25 Jahren als Vertragslehrer für Korrepetition an der KUG. Mitwirkung in verschiedenen Gremien der Universität (Arbeitskreis für Korrepetition, Curriculakommission Gesang, Betriebsratsliste ULV). Er tritt international als Liedbegleiter und Kammermusiker auf.
„Als Korrepetitor wie als Partner am Klavier habe ich häufig vermittelnde Funktion. Ich vermittle zwischen Notentext und klingender Ausführung, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Studierenden und Lehrenden. Kommunikation ist dabei wesentlich - und sollte auch an der KUG weiterentwickelt werden.“
„Ich wünsche mir einen respektvollen Umgang miteinander auf Augenhöhe: Zwischen Lehrenden und Studierenden, innerhalb des Lehrkörpers und der gesamten Kunstuniversität.“
Unabhängige GewerkschafterInnen im Öffentlichen Dienst und in ausgegliederten Betrieben (UGÖD).
Bundesleitung der UGÖD
Belvederegasse 10/1, 1040 Wien
Telefon (Mo-Fr 9-12 Uhr):
+43 / 664 / 7800 9792 und
+43 / 667 / 767 9419
Email: office(at)ugoed.at
Vorsitzende:
Mag. Dr. Sabine Hammer, Mag. Ingo Hackl