Gary Fuchsbauer

Gary Fuchsbauer

UGÖD-Schriftführer, OeLI-UG-Bundeskoordinator, Bundesleitung der BMHS-Gewerkschaft,
Zentralausschuss Bundespersonalvertretung

 

Mitglied des GÖD-Vorstandes, 

Bereichsleiter gewerkschaftliche Bildungs-Förderung (der GÖD)


HTL Paul Hahn Str. 4, 4020 Linz
+43 / 680 / 212 43 58

fuchsbauer@ugoed.at


Lebt im Almtal

Ich bin 60 Jahre alt, verheiratet, habe 5 Kinder (16 -37 Jahre alt) und lebe am Land im oberösterreichischen Almtal im selbstgebauten Haus mit Garten. Hier arbeite ich auch die meiste Zeit: beruflich in meinem Büro mit Laptop und Telefon, vor allem in der Beratung von KollegInnen in meiner Funktion als Personalvertreter und Gewerkschafter; in der Freizeit in Haus und Garten. Hobbies sind Fußball und Musik, naja, und Sudokus lösen und zusammenstellen.

 

Seit 30 Jahren aktiver Gewerkschafter

Ausgebildet wurde ich vor 40 Jahren zum Lehrer für Religion und Mathematik, was ich auch noch ein bisschen ausübe.

 

Seit 30 Jahren bin ich Personalverteter für die Österreichische LehrerInnen Initiative - Unabhängige GewerkschafterInnen für mehr Demokratie (ÖLI-UG), davon seit 28 Jahren auf Bundesebene (stellvertretemder Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft und des Zentralausschusses der BMHS-LehrerInnen). In der ÖLI-UG bin ich Kassier und koordiniere die ÖLI-Arbeit aller Schultypen. Mein inhaltlicher Schwerpunkt sind Dienst- /Besoldungs-/Pensions- und Personalvertretungsrecht, wozu ich auch immer wieder gerne in ganz Österreich Schulungen halte.

 

Mein berufliches Steckenpferd ist der Schulversuch, in dem wir in Kooperation mit zahlreichen Betrieben Lehrlinge zur HTL-Matura (Reife- und Diplomprüfung für Berufstätige) führen.

 

Wer wir sind: Josef Gary Fuchsbauer
Zum Abspielen des Films auf das Bild klicken.

Seit 40 Jahren unabhängig erfolgreich

 

Wie bin ich zur UGÖD gekommen? Ein politisches Schlüsselerlebnis war die Demo gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf am 5. November 1978, als ich erlebte, dass Engagement für ein Anliegen auch dann erfolreich sein kann, wenn es zunächst gar nicht so aussieht.

 


 

1982, in meinem ersten Unterrichtsjahr, habe ich mich der oberösterreichischen Lehrer(Innen?)- Initiative angeschlossen - wobei ich jetzt nicht mehr weiß, ob uns damals schon die Bedeutung von gendergerechter Sprache bewusst war. Nachdem wir in Oberösterreich und auch bundesweit 1987 die ersten UG-Mandate bei den Personalvertretungswahlen errangen, haben wir auch begonnen uns gewerkschaftlich über die Berufsgruppengrenzen zusammenzuschließen.

 

Erster UG-Vorsitzender

Es waren Gemeindebedienste, Justizwachebeamte, verschiedenste Lehrpersonen u.a., die sich 1991 zusammenschlossen und die Unabhängigen GewerkschafterInnen für mehr Demokratie (UG) gründeten, deren erster Vorsitzender ich war. Schon davor hatten wir versucht die Gewerkschaft zu demokratisieren, Wahlen gefordert und uns um Anerkennung der UG bemüht.


Nachdem wir damit in der GÖD lange nicht erfolgreich waren, habe ich Mitte der neunziger Jahre die Geduld verloren (Midlifecrisis?) und bin aus der Gewerkschaft ausgetreten, habe mich beruflich nur mehr auf die Personalvertungsarbeit und meine Lehrertätigkeit konzentriert.

 

Re-aktiv

Bald akzeptierte ich aber die Erkenntnis, dass nicht nur für die römisch-katholische Kirche gilt, dass ich an ihrer Veränderung nur innerhalb arbeiten kann, sondern auch für ÖGB und GÖD und ich bin der Gewerkschaft wieder beigetreten - wie Reinhart Sellner sagt:

 

"Join the Union - Change the Union!"

Und daran arbeiten wir weiterhin!