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Pressegespräch zur Personalvertretungswahl 2019

Gute Gründe, um die Unabhängigen zu wählen.

Im UGÖD-Pressegespräch (v.l.n.r.): Josef Gary Fuchsbauer, Sandra Gaupmann, Beate Neunteufel-Zechner, Manfred Walter, Ingo Hackl, Christoph Bedenbecker
Im UGÖD-Pressegespräch (v.l.n.r.): Josef Gary Fuchsbauer, Sandra Gaupmann, Beate Neunteufel-Zechner, Manfred Walter, Ingo Hackl, Christoph Bedenbecker

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Das UGÖD-Pressegespräch am Mittwoch 23. Oktober 2019, dem letzten Tag zum Einreichen der Wahllisten.

 


Beate Neunteufel-Zechner: Frauenrechte stärken

 

UGÖD-Vorsitzende Beate Neunteufel-Zechner betonte den Einsatz für mehr

Demokratie im öffentlichen Dienst. Mitmachen und mitreden ist uns sehr wichtig. Wir beteiligen uns gern an Wahlen und sehen etliche Bereiche des öffentlichen Dienstes im Hinblick auf demokratische Beteiligung noch ausbaufähig.

 

Konkret fordern wir ein Ende des Aufnahmestopps im öffentlichen Dienst, weil wir im Arbeitsalltag erleben, wie wichtig persönliche Kontakte von Mensch zu Mensch sind, wenn eine optimale Dienstleistung zu erbringen ist.

Auch im Bereich der Digitalisierung brauchen wir in der Kommunikation mit Dritten geschulte Mitarbeiter*innen.

 


Manfred Walter: Unabhängig, aber nicht neutral

 

UGÖD-Vorsitzender Manfred Walter sprach sich für einen starken und politisch unabhängigen öffentlichen Dienst aus. Öffentlich Bedienstete

(Vertragsbedienstete und Beamte) müssen die Möglichkeit haben, getreu den

Gesetzen ihren Aufgaben nachzukommen – ohne Angst, deswegen ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Menschen, die keine Angst vor Willkür haben müssen, bilden das Rückgrat einer geordneten, auf den Gesetzen beruhenden Verwaltung.

 


Gary Fuchsbauer: LehrerInnen haben Angst

 

GÖD-Vorstandsmitglied und BMHS-Spitzenkandidat Gary Fuchsbauer griff das Thema Angst auf und wies darauf hin, dass eine noch größere Zahl an UG-Kandidaturen nicht möglich war, weil dafür Unterstützungs-Unterschriften erforderlich sind, diese aber nicht gegeben werden aus Sorge vor Konsequenzen, wenn man eine parteiunabhängige Kandidatur unterstützt.

 

Der Bereich der Lehrerinnen und Lehrer ist aber zum Glück großteils von demokratiebewussten Menschen gekennzeichnet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die bisher größten UG-Wahlerfolge in der ÖLI-UG errungen werden konnten.

 


Sandra Gaupmann: Gleiche Rechte für zivile Bedienstete

 

Es freut uns besonders, dass wir diesmal auch im Bereich der Justiz eine

UG-Kandidatur haben. Sandra Gaupmann, Kandidatin für den Zentralausschuss der zivilen Bediensteten in der Justiz führte aus, dass es gerade in diesem Bereich erforderlich ist, auf die Bedürfnisse der zivilen Bediensteten zu hören und nicht auf Parteistrategen.

 

Sie will den unterschiedlichsten Berufsgruppen im Verwaltungs- und Betreuungsbereich in der Justiz dieselbe Wertschätzung zukommen lassen, wie sie derzeit nur die Justizwache genießt.

 


Ingo Hackl: Keine Parteipolitik im Heer

 

Ingo Hackl vom Bundesministerium für Landesverteidigung strich heraus, dass es erstmals gelingt, auf Dienststellen-, Fachausschuss- und Zentralausschussebene Listen der Unabhängigen Gewerkschafter*innen im BMLV aufzustellen und betonte ebenfalls die Parteiunabhängigkeit der Vertretungsarbeit.

 


Christoph Bedenbecker: ULV-UGÖD-Kooperation

 

Christoph Bedenbecker von der Universität Innsbruck erläuterte die Wichtigkeit der gewerkschaftlichen Vertretungsarbeit im Wissenschaftsbereich, wo manchmal Einzelinteressen dem Teamgeist entgegenstehen.

 

Die seit 2018 bestehende Kooperation von Universitätslehrer*innenverband ULV und unabhängigen Gewerkschafter*innen im öffentlichen Dienst UGÖD bringt neue Impulse und stimmt zuversichtlich.

 


Stefan Schön: Keine Parteipolitik an Universitäten!

 

Stefan Schön von der MDW berichtete über Effizienzsteigerungsideen des

Ministeriums zu Lasten der Hochschulbediensteten, denen nur gemeinsam von Personalvertretung und Gewerkschaft entgegengetreten werden kann. Für die unabhängige Forschungs- und Lehrtätigkeit der österreichischen Universitäten ist das Gegengewicht einer starken unabhängigen Gewerkschaftsarbeit erforderlich.

 


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Unabhängige wählen = Freiheit bewahren, Rechte sichern

 

Gary Fuchsbauer wies abschließend darauf hin, dass diese Personalvertretungswahlen am 27. und 28. November auch für die Zusammensetzung der gewerkschaftlichen Leitungsorgane eine große Bedeutung haben. Umso wichtiger ist es, an diesen Wahlen teilzunehmen und die unabhängigen Listen (UG) zu wählen.